Stefan Feilen https://stefan-feilen.de Wed, 10 Dec 2025 16:01:37 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 https://stefan-feilen.de/wp-content/uploads/2022/05/cropped-logo-transparent-150x150.png Stefan Feilen https://stefan-feilen.de 32 32 Jahresrückblick 2025 – Dankbarkeit, Emotionen und Vorfreude auf das, was kommt https://stefan-feilen.de/2025/12/10/jahresrueckblick-2025-dankbarkeit-emotionen-und-vorfreude-auf-das-was-kommt/ https://stefan-feilen.de/2025/12/10/jahresrueckblick-2025-dankbarkeit-emotionen-und-vorfreude-auf-das-was-kommt/#respond Wed, 10 Dec 2025 15:57:08 +0000 https://stefan-feilen.de/?p=5701   Jahresrückblick 2025 – Dankbarkeit, Emotionen und Vorfreude auf das, was kommt Was für ein Jahr! Wenn ich heute zurückblicke, bin ich vor allem eines: sehr dankbar. 2025 war geprägt von großen Zielen, harten Kämpfen, starken Momenten – aber vor allem von den Menschen, die mich auf diesem Weg begleitet haben. Ein Jahr voller Herausforderungen […]

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Jahresrückblick 2025 – Dankbarkeit, Emotionen und Vorfreude auf das, was kommt

Was für ein Jahr! Wenn ich heute zurückblicke, bin ich vor allem eines: sehr dankbar. 2025 war geprägt von großen Zielen, harten Kämpfen, starken Momenten – aber vor allem von den Menschen, die mich auf diesem Weg begleitet haben.

Ein Jahr voller Herausforderungen und Highlights

 

Das absolute Highlight war ohne Frage das Race Across Italy 2025. Mit einer Zielzeit von 36:40 Stunden konnte ich mir nicht nur die RAAM-Qualifikation, sondern auch einen großen persönlichen Traum erfüllen. Dieses Rennen hat mir alles abverlangt – körperlich, mental und emotional. Doch genau solche Momente sind es, für die wir trainieren, leiden und kämpfen.

 

Ein großes Dankeschön

Ein solcher Weg ist niemals allein zu gehen. Deshalb möchte ich Danke sagen:

Danke an mein Support-Team, das bei Wind, Hitze, Tag und Nacht immer an meiner Seite war.
Danke an meinen Trainer, der mich nicht nur physisch, sondern auch mental immer wieder auf das nächste Level bringt.
Danke an meine Sponsoren und Partner, die mir ihr Vertrauen schenken und mich mit bestem Material und voller Unterstützung ausstatten.
Danke an meine Familie und meine Freunde, die immer hinter mir stehen.

 

Das größte Dankeschön geht jedoch an meine Partnerin, die diesen Weg jeden Tag mit mir trägt, mir den Rücken freihält, mich auffängt, motiviert und unterstützt – gerade dann, wenn es besonders hart wird. Ohne dich wäre vieles davon nicht möglich.

 

Seid gespannt auf das nächste Jahr

Der Blick geht nach vorne – mit neuer Motivation, neuen Zielen und großen Plänen. 2026 wird neue Herausforderungen bringen, neue Strecken, neue Grenzen und hoffentlich wieder viele besondere Momente auf dem Rad.

Ich werde weiter alles geben und euch natürlich mitnehmen auf diese Reise.

Danke für dieses Jahr.
Und bleibt gespannt auf das, was kommt!

Euer
Stefan

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Race Across Italy – Hinter jedem Erfolg steht ein Team https://stefan-feilen.de/2025/05/26/race-across-italy-2025-mit-3640-h-zur-raam-qualifikation/ https://stefan-feilen.de/2025/05/26/race-across-italy-2025-mit-3640-h-zur-raam-qualifikation/#respond Mon, 26 May 2025 16:40:55 +0000 https://stefan-feilen.de/?p=5620 Race Across Italy – Hinter jedem Erfolg steht ein Team „Hi, na Anfang Mai schon was vor? Ich suche noch jemanden für mein Supportteam für das Rennen ‘Race across italy‘.“ Mit diesem Satz begann im Herbst 2024 der Roadtrip für mich. Ab da wurde ich gebrieft, eingeweiht und mit Erfahrungen aus früheren Rennen ausgestattet. Und […]

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Race Across Italy – Hinter jedem Erfolg steht ein Team

„Hi, na Anfang Mai schon was vor? Ich suche noch jemanden für mein Supportteam für das Rennen ‘Race across italy‘.“ Mit diesem Satz begann im Herbst 2024 der Roadtrip für mich. Ab da wurde ich gebrieft, eingeweiht und mit Erfahrungen aus früheren Rennen ausgestattet. Und ehe man sich versah, war es Dienstagabend der 29.April 2025 – unserem Start nach Italien zum großen Rennen. 

 

 

Unser Trip begann mit einem ausgiebigen Essen schwäbischer Spezialitäten; gschmälzde Mauldäschle und Käässpätzle, als mich Stefan, Michael und Daniel abholten. Dass das Essen noch eine zentrale Rolle spielen sollte, hätte mir eigtl. nach Stefans Aussage „hauptsach gut gess“ klar sein sollen.

Gestärkt ging es los in die Nacht, in das ca. 1200km entfernte Silvi. Wir wechselten uns mit dem Fahren ab, sodass wir nur mit kleinen Päuschen gespickt komplett durchfahren konnten. Als Morgens gegen 7 Uhr die Sonne aufging, spürte man bereits die Kraft der italienischen Sonne. Gegen 10:30Uhr als wir ankamen und sahen, dass das Haus direkt am Meer lag, kam für einen kurzen Moment ein entspanntes Urlaubsfeeling bei uns allen auf. Das Auto wurde ausgeladen, die Zimmer bezogen und nach verschiedensten Tagesaktivitäten, wurde der Tag mit einer Erfrischung im Meer beendet.

 

Donnerstag ging es dann schon langsam los. Mit einer großen Pfanne Omelette starteten wir in den Tag, um danach frisch gestärkt zur Anmeldung zu fahren. Dies belohnten wir mit einer sehr leckeren Portion Eis. Daniel und Michael bereiteten schon mal einiges vor und beluden das Auto so taktisch als möglich, um während dem Rennen alles griffbereit zu haben. Stefan optimierte noch ein paar Sachen an seinen Rädern, dann kam eine weitere wichtige Sache. Das Lamm, welches Stefan extra von daheim mitgebracht hatte, wurde zum langsamen Schmoren vorbereitet und in den Backofen geschoben. Die Schmorzeit nutzten wir dann für das Briefing am Startberg, wo außerdem auch frühere Rennfahrer und Ehrengäste begrüßt und alle Anwesenden vom Pfarrer gesegnet wurden.
Der krönende Abschluss war ein leckerer Lammschmorbraten, um Stefan und uns nochmal Kraft und Energie für die nächsten Tage zu liefern.

 

Der Tag des Rennens startete bewusst entspannt, um die Energie und den Fokus auf die bevorstehenden 37h zu legen – das war Stefans persönliches Zeitlimit. 

Der Start um 11:40 Uhr verlief reibungslos und Stefan startete in die bevorstehenden 770 km, mit insg. 10.500 Höhenmetern, ohne zu wissen, was ihn und uns erwarten wird – aber mit dem festen Willen nach spätestens 36:59Std. wieder hier im Ziel zu sein.

 

Die ersten Stunden verliefen reibungslos. Nach zuvor festgelegten Etappen tauschten wir immer auf das jeweils notwendige Fahrrad, Stefan machte seine taktischen Pausen und wir genossen zusammen das schöne landschaftliche Panorama, welches Italien zu bieten hatte. (Bilder)

 

Aber was wäre es für ein Rennen, wenn Herausforderungen ausbleiben.
Die Infrastruktur in den ländlichen Gegenden, sowie die Tatsache, dass wir auf keinen abgesperrten Strecken, sondern im öffentlichen Straßenverkehr fuhren zeigte sich, als Tankstellen auf der Strecke entweder mit unzähligen Motorrädern überfüllt oder einfach keine Tankstellen mehr waren. Um gleichzeitig Stefan nicht zu sehr aus den Augen zu verlieren, war es ein emotionales Ringen für uns, zwischen Notwenigkeit des Tankens und Supportverantwortung gegenüber Stefan. Letztendlich verloren wir das Ringen und der Durst unseres treuen Busses trat eindeutig in den Vordergrund. Wir mussten uns von Stefan trennen, um eine etwas abseits gelegene Tankstelle anzufahren, welche noch in unserer Reichweite lag. Stefans Sportgeist zeigte sich hier wieder in besonderem Maße. Er nahm sich Riegel, Getränke und einen Quetschi, um für alles gerüstet zu sein, bis wir später wieder zu ihm stoßen würden und fuhr fokussiert weiter, ohne diesen Vorfall mental an sich heranzulassen.

 

 

Nun fuhren wir auf Straßen, die teilweise nicht für Fahrzeuge unserer Art vorgesehen sein konnten, selbst ein Rennen gegen die Zeit, was einen gewissen Rallycharakter zutage führte. Und wie es nach Gesetzt Murphy so ist, bekam Stefan bei dieser einzigen Situation kurzer Abwesenheit unsererseits natürlich einen Plattfuß. Nun wurde alles unter Beachtung von Verkehrsregeln und anderen Verkehrsteilnehmern aus dem Bus herausgeholt. Und als wir auf dem Tracker sahen, dass Stefan nicht mehr weit vor uns war, stand ein anderer Teilnehmer (unsupported) mit seinem Fahrrad am Straßenrand und winkte uns zu, da er Hilfe benötigte. Eine Blase am Vorderrad zwang diesen Fahrer zu einem Stop, da durch stundenlanges Fahren seine Hände taub und verkrampft waren und er somit nicht in der Lage war selbst etwas zu reparieren. Michael unser Mechaniker handelte entschlossen und stieg mit allem notwendigen Werkzeug aus mit der Ansage „Fahrt weiter, bringt Stefan sein Ersatzfahrrad und holt mich dann wieder ab.“ Gesagt getan! 

 

 

Nach so viel Aktion, konnten wir uns nun erstmal wieder hinter Stefan hängen, die Gedanken sortieren und auch selbst wieder mental sammeln. Denn auch von unserer Seite aus war es wichtig mit den Ressourcen vernünftig zu haushalten, um Stefan bis zum Ende zur Seite stehen zu können. Am Abend wurde dann, um keine weitere Zeit zu verlieren, der Bus zur mobilen Werkstatt umfunktioniert und Michael kümmerte sich um den defekten Reifen. Dank der italienischen Straßenbedingungen kam dies dem Beispiel, ein Fahrrad in einer Achterbahn zu reparieren, gleich.

Doch mit der Zeit, machte sich die lange und kräftezehrende Zeit bemerkbar. Der letzte große Anstieg zum dritten und letzten Checkpoint, forderte nochmal alles von Stefan ab. Mit ca. 600km in den Beinen und 30 Std. ohne Schlaf, war dieser Berg ein absoluter Endgegner. Selbst in frischem Zustand ist dieser Berg nicht für jeden Radfahrer geeignet. Und so geschah es dann auch, dass Stefan auf die Schnelle ohne seinen Tracker und Reflektorengurt losfuhr, um die letzte Etappe in Angriff zu nehmen. Eine geschlossene Eisenbahnschranke war in diesem Fall Fluch und Segen zugleich. Es dauerte einige Minuten bis eine alte Bimmelbahn vorbeifuhr und wir nutzten die Zeit, um alles in Ruhe auf Vordermann zu bringen. Ab hier konnte Stefan zeigen, wie sich das physische und mentale Training auszahlte. Ein anderer Rennfahrer schloss an der Schranke auf und beide fuhren gleichzeitig los. Doch Stefan hatte sich seine Reserven gut eingeteilt und so gewann er schnell an Vorsprung und hatte im Ziel die Nase um knapp 40km vorne.


Die letzte Etappe war für uns als Supportteam eine schöne und am Ende nochmal spannende Zeit. In die untergehende Sonne zu fahren, einen Streckenabschnitt an der Küste fahrend und einen scheinbar unermüdlichen Stefan vor sich sehend, war es eine wahre Freude. Auf den letzten Kilometern wart ihr Fans auch eine riesige Stütze. Die Zusprüche, Motivation und Anteilnahme war unglaublich…über Funk informierten wir Stefan immer darüber, was ihn unglaublich pushte und das Letzte aus ihm rausholte, wie er später erzählte – darum vielen Dank dafür auch von unserer Seite!
Alle zusammen konnten wir so Stefan supporten und dafür sorgen, dass er seine Zielvorgabe von 37 Stunden unterschritten hat und somit die Qualifikation für das Race across America erreicht hat. Ob er dies allerdings auch als Anlass nimmt den großen Teich zu überqueren…man wird sehen.

 

Natürlich waren in dieser Erzählung nur die größten Highlights und spannendsten Momente enthalten. Insgesamt war es eine großartige Erfahrung und hat auf vielen Ebenen dafür gesorgt, wertvolle Erfahrungen zu sammeln, tolle Menschen kennen zu lernen und ein Abenteuer zu erleben, welches ich nie vergessen werde. Um Euch an der gesamten Geschichte auch teilhaben lassen zu können, werden Bilder am besten sprechen können. Darum schaut euch gerne noch die nachfolgenden Bilder an und genießt in Gedanken das Bella Italia – Ciao Rolf.

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Race Across Italy 2025: Mit 36:40 h zur RAAM-Qualifikation https://stefan-feilen.de/2025/05/26/rueckblick-auf-die-saison-2024-und-ausblick-auf-2025/ https://stefan-feilen.de/2025/05/26/rueckblick-auf-die-saison-2024-und-ausblick-auf-2025/#respond Mon, 26 May 2025 16:16:50 +0000 https://stefan-feilen.de/?p=5609 Race Across Italy 2025: Mit 36:40 h zur RAAM-Qualifikation Nachdem wir letztes Jahr beim“Race across Italy“ in Silvi Paese das Ziel in 40 Stunden und 42 Minuten erreicht haben, war klar, dass die Ziele für dieses Jahr höher gesteckt werden. Unter 37 Stunden, denn das ist die Qualifikationszeit für das Race across America lautete das […]

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Race Across Italy 2025: Mit 36:40 h zur RAAM-Qualifikation

Nachdem wir letztes Jahr beim“Race across Italy“ in Silvi Paese das Ziel in 40 Stunden und 42 Minuten erreicht haben, war klar, dass die Ziele für dieses Jahr höher gesteckt werden. Unter 37 Stunden, denn das ist die Qualifikationszeit für das Race across America lautete das von mir vorher ausgegebene Ziel. Am 02 Mai um 11:40 war mein Start auf die 770 km lange Strecke mit 10.500 HM, die auf 34 Anstiege, der längste 26,8 km, verteilt waren. 

 

Es war eine echte Herausforderung, aber auch eine unvergessliche Erfahrung, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Vom Start weg lief es trotz der teils über 30 Grad richtig gut, sodass ich schnell meinen Rhythmus fand.
Wir hatten die Strecke vorher wirklich in Kleinarbeit geplant, um genau zu wissen, auf welchem Terrain mit welchem Rad gefahren wird. Insgesamt wurden meine 3 Räder, Cube Litening Air, Cube Litening Aero und Cube Aerium, alle von Multicycle in Trierweiler 21 mal getauscht.
Ein unerwarteter Plattfuss hat uns zwar etwa 1 Stunde gekostet, weil das Begleitfahrzeug zu der Zeit beim Tanken war und somit nicht in der Nähe. Nachts war uns ein Lampenhalter gebrochen, den Michael Ittenbach aber im Fahrzeug umbauen konnte, während ich mit einem anderen Rad auf der Strecke war.

Die Crew im Auto bestehend aus Michael ittenbach, Rolf Müller und meinem Trainer Daniel Jacobi haben tolle Arbeit geleistet und ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken
Das Ziel in Silvi Paese haben wir nach 36 Stunden und 40 Minuten erreicht und waren somit 4 Stunden schneller als letztes Jahr.Das bedeutet auch, dass wir die Qualifikation für das Race Across America erreicht haben – ein echtes Highlight!


Während des Rennens habe ich 20 Liter isotone Getränke und 2 Liter Cola getrunken, um meinen Flüssigkeitshaushalt aufrecht zu erhalten. Nachts habe ich alle drei Stunden Koffein-Tabletten genommen, um wach zu bleiben. Zwischendurch gab es selbstgemachten, hochkalorischen Brei aus Quetschbeuteln sowie Käsebrote, um meine Energie zu sichern.
Ich kann es noch immer kaum glauben, dass wir das geschafft haben.
Ich möchte mich hier ausdrücklich bei all meinen Freunden, Partnern , Sponsoren und allen anderen, die mich unterstützt und mitgefiebert haben, bedanken. Ohne Euch im Hintergrund wäre das alles so nicht möglich gewesen.
Der Blick geht jetzt schon wieder nach vorne, denn im Juli stehen noch 2 schwere 24h Rennen in Kelheim und in Luxembourg im Rennkalender.

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Rückblick auf die Saison 2024 und Ausblick auf 2025 https://stefan-feilen.de/2025/01/27/mein-race-across-italy-2/ https://stefan-feilen.de/2025/01/27/mein-race-across-italy-2/#respond Mon, 27 Jan 2025 17:46:03 +0000 https://stefan-feilen.de/?p=5576  Rückblick auf die Saison 2024 und Ausblick auf 2025 Hallo zusammen! Heute möchte ich euch von meiner Saison 2024 erzählen. Es war ein Jahr voller Höhen und Tiefen, aber ich habe viel gelernt und tolle Erfahrungen gemacht. Im Mai habe ich beim Race Across Italy teilgenommen. Es war mein Premierenstart, und ich bin stolz, dass […]

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 Rückblick auf die Saison 2024 und Ausblick auf 2025

Hallo zusammen! Heute möchte ich euch von meiner Saison 2024 erzählen. Es war ein Jahr voller Höhen und Tiefen, aber ich habe viel gelernt und tolle Erfahrungen gemacht.

Im Mai habe ich beim Race Across Italy teilgenommen. Es war mein Premierenstart, und ich bin stolz, dass ich den Wettkamf auf Platz 4 beendet habe! Es war eine aufregende Herausforderung, die 775 Kilometer lange Strecke mit 1100hm zu fahren.

Im Juli wollte ich beim 24-Stunden-Rennen in Kelheim antreten, aber leider konnte ich nicht starten. Ich hatte Magen-Darm-Probleme, und das war sehr enttäuschend für mich.

Im Juli ging es dann weiter nach Luxemburg für ein weiteres 24-Stunden-Rennen. Leider musste ich dort wegen eines Speichenbruchs auf Platz 2 liegend aussteigen.

Im September konnte ich dann endlich wieder zeigen, was ich kann. Ich bin die Kurzstrecke beim Charly Gaul gefahren und habe eine sehr gute Zeit erreicht. Das hat mir viel Freude bereitet und mich motiviert.

Insgesamt war die Saison 2024 also eine Mischung aus Erfolg und Rückschlägen und so starte ich mit vielen neuen Erfahrungen in die neue Saison!

Für 2025 habe ich im November ein neues Rennrad von meinem Partner Multicycle bekommen.  Im Trainingslager über den Jahreswechsel in Spanien habe ich es ausgiebig getestet und bin begeistert!

Das Cube Litening Aero SLT, zeigt seine Stärke im flachen, welligem Terrain und in schnellen kurvenreichen Abfahrten.

Mit dem nun 3 Rad von Multicycle,die alle verschiedene Stärken haben, bin ich für die Saison 2025 bestens ausgestattet. 

Am 2. Mai starte ich wieder beim Race Across Italy in der Kategorie Solo supported. Im Juli steht wie im letzten Jahr das 24-Stunden-Rennen in Kelheim auf dem Plan und im August plane ich eine Etappenfahrt von meiner Heimat nach Fossacesia über ca. 1800 Kilometer

 

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Mein Race across Italy https://stefan-feilen.de/2024/05/13/mein-race-across-italy/ https://stefan-feilen.de/2024/05/13/mein-race-across-italy/#respond Mon, 13 May 2024 17:59:16 +0000 https://stefan-feilen.de/?p=5554 Mein Race across Italy Es war 21:28 Uhr, als ich an diesem entscheidenden Tag meinen Startschuss erlebte. Nach einem Tag voller Ruhe und Erholung fühlte ich mich voller Energie und bereit, die Herausforderung zu meistern. Gleich zu Beginn des Rennens, am ersten Anstieg, holten uns die Spitzenreiter ein, und bald darauf schloss Christoph Strasser zu […]

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Mein Race across Italy

Es war 21:28 Uhr, als ich an diesem entscheidenden Tag meinen Startschuss erlebte. Nach einem Tag voller Ruhe und Erholung fühlte ich mich voller Energie und bereit, die Herausforderung zu meistern. Gleich zu Beginn des Rennens, am ersten Anstieg, holten uns die Spitzenreiter ein, und bald darauf schloss Christoph Strasser zu uns auf.

 

Während des Anstiegs kamen Christoph und ich ins Gespräch, ein unerwartet angenehmer Moment, der die Strapazen der Steigung fast vergessen ließ. Ich erreichte ohne Zwischenfälle die erste Zeitstation, wo eine kurze Pause zum Umziehen und zur Ausrüstungsüberprüfung anstand.

Die Nacht senkte sich kalt über die Landschaft, mit Temperaturen um den Gefrierpunkt. Trotz der Kälte fuhren wir durch bis zum Morgengrauen. Gegen 5:00 Uhr musste ich  den ersten kurzen Power-Nap von etwa 15 Minuten einlegen, eine kurze aber dringend benötigte Ruhepause.

 

Mit dem Sonnenaufgang stiegen auch die Temperaturen, und bald zeigte das Thermometer über 20°C. Der Temperaturanstieg war ein krasser Gegensatz zur kalten Nacht, und ich blieb den gesamten Tag über wach, bis mich meine Crew gegen 23:00 Uhr für einen weiteren 10-minütigen Power-Nap hinlegte. Doch dieser Plan scheiterte; ich benötigte weitere 15 Minuten, um weitermachen zu können.

 

In der Tiefe der Nacht, gegen 1:00 Uhr, drohte ich beinahe eine Mauer zu küssen – ein knappes Missgeschick, das mich mit einem Schlag wieder hellwach machte. Adrenalin rauschte durch meine Adern. In der Nacht, als ich einen Tiefpunkt erreichte, spielten sie mir aufmunternde Sprachnachrichten aus der Heimat vor, die mir die nötige Kraft gaben, weiterzumachen. Nach zwei weiteren kurzen Nickerchen und einer Begegnung mit einem Stachelschwein, das mir vor das Rad lief, begrüßte mich am Morgen ein wunderschöner Sonnenaufgang, der uns motiviert und gestärkt den zweiten Tag weiterfahren ließ.

 

Mit insgesamt 650 km in den Beinen standen uns nun der letzet Anstieg mit 16.5km und ca. 1400hm bevor. Doch mit jedem Meter, den wir dem Ziel näher kamen, fühlte sich die Last leichter an. Kurz vor dem Ziel fragte mich meine Crew, was ich mir für den Zieleinlauf wünschte, und alles, was ich wollte, war, zum Meer zu fahren, um ein erfrischendes Bad zu nehmen und ein leckeres Eis zu genießen. Die letzten 60-70 km vergingen wie im Flug, und mit einer Endzeit von 40 Stunden und 43 Minuten erreichten wir schließlich erschöpft, aber überglücklich das Ziel in Silvi.

 

Die Siegerehrung fand um 20:00 Uhr statt, gefolgt von einer ausgelassenen Party, bei der nicht nur die Fahrer, sondern auch alle Crew-Mitglieder herzlich gefeiert wurden.

 

Ich möchte mich von Herzen bei Multicycle für die hervorragende Ausrüstung bedanken. Ebenso gilt mein Dank allen weiteren Sponsoren, dem Veranstalter, allen Unterstützern, Familie und Freunden und nicht zuletzt meinen Crewmitgliedern: Michael Ittenbach, Vincent Sanktjohanser und meinem Trainer, Daniel Jacobi. Das Race across Italy ist das härteste Rennen, bei dem ich bis jetzt gestartet bin.

 

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Einladung von Trabooking.com https://stefan-feilen.de/2024/05/13/einladung-von-trabooking-com/ https://stefan-feilen.de/2024/05/13/einladung-von-trabooking-com/#respond Mon, 13 May 2024 17:10:47 +0000 https://stefan-feilen.de/?p=5538 Ein unvergessliches Treffen in Pescara: Neue Freundschaften und zukunftsweisende Ideen Die Reise nach Pescara, entpuppte sich schnell als außergewöhnliches Erlebnis, das sowohl sportlich als auch zwischenmenschlich.   Der Anfang einer inspirierenden Zusammenarbeit Es begann alles mit einer Verabredung in Pescara, einer Stadt, die nicht nur für ihre malerischen Strände, sondern auch für ihre dynamische Kulturszene […]

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Ein unvergessliches Treffen in Pescara: Neue Freundschaften und zukunftsweisende Ideen

Die Reise nach Pescara, entpuppte sich schnell als außergewöhnliches Erlebnis, das sowohl sportlich als auch zwischenmenschlich.

 

Der Anfang einer inspirierenden Zusammenarbeit

Es begann alles mit einer Verabredung in Pescara, einer Stadt, die nicht nur für ihre malerischen Strände, sondern auch für ihre dynamische Kulturszene bekannt ist. Der eigentliche Grund unserer Reise war jedoch das „Race Across Italy“, ein anspruchsvolles Radrennen, das Athleten und Enthusiasten aus aller Welt anzieht. Unser Treffen in Pescara war allerdings nicht nur dem Sport, sondern auch einer sich anbahnenden Partnerschaft gewidmet: der Vorstellung von trabooking.com.

Eine Plattform mit Vision

Unsere Gastgeber, die Gründer von trabooking.com, empfingen uns überaus freundlich und stellten uns ihre Vision vor. Sie erläuterten, wie ihre Plattform dazu beitragen soll, authentische lokale Erlebnisse für Reisende zugänglich zu machen, und wie sie planen, dies auch in anderen Regionen, einschließlich unserer Heimat, zu implementieren. Die Begeisterung war spürbar, und schnell wurde klar, dass trabooking.com das Potenzial hatte, die Art und Weise, wie Menschen reisen, nachhaltig zu verändern.

Eine Begegnung mit Danilo di Luca

Von der inspirierenden Präsentation motiviert, führte uns unser Weg weiter zu Danilo di Luca, einem Fahrradstar mit einem ausgezeichneten Ruf in der Radsportgemeinschaft. In seinem Laden, der eine wahre Schatzkammer für jeden Radsportliebhaber darstellte, wurden wir herzlich willkommen geheißen. Danilo zeigte uns einige seiner Räder und teilte Anekdoten aus seiner Zeit als professioneller Radfahrer.

Gastfreundschaft, die verbindet

Nach dem Besuch im Radladen luden Gennaro Baccile und seine Frau uns uns alle zu einem gemeinsamen Essen ein. Dies gab uns die Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre mehr über die lokalen Gebräuche zu erfahren und tiefer in die italienische Lebensart einzutauchen. Beim Essen tauschten wir Gedanken aus über die Möglichkeiten, wie trabooking.com und der lokale Radsport voneinander profitieren könnten. Wir überreichten Danilo und Gennaro Geschenke,  der Stadt Trier und vom RV-Schwalbe Trier, was die Verbundenheit und das Gemeinschaftsgefühl unterstrich. 

Ein unvergesslicher Ausklang

Unser Aufenthalt in Pescara endete mit vielen neuen Ideen, inspirierenden Begegnungen und der Aussicht auf spannende Projekte. Die Kombination aus geschäftlichen Möglichkeiten, sportlichem Geist und italienischer Gastfreundschaft machte diesen Trip zu einem unvergesslichen Erlebnis. Es war mehr als nur ein Besuch; es war der Beginn einer vielversprechenden Zusammenarbeit und neuer Freundschaften, die die Grenzen von Ländern und Kulturen überwinden.

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Neuer Sponsor – Wir begrüßen Parax – schicke Radhalterungen https://stefan-feilen.de/2024/05/13/neuer-sponsor-wir-begruessen-parax-schicke-radhalterungen/ https://stefan-feilen.de/2024/05/13/neuer-sponsor-wir-begruessen-parax-schicke-radhalterungen/#respond Mon, 13 May 2024 16:43:14 +0000 https://stefan-feilen.de/?p=5531 Neuer Partner – Parax Es freut mich sehr, Parax als unseren neuen Partner und Sponsor willkommen zu heißen. Ihre engagierte Arbeit, nachhaltige und stilvolle Fahrradwandhalterungen zu produzieren, passt hervorragend zu den Werten unserer Gemeinschaft. Parax steht für Qualität und Innovation, was uns ermöglicht, unseren Mitgliedern nur das Beste zu bieten. Durch diese Partnerschaft stärken wir […]

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Neuer Partner – Parax

Es freut mich sehr, Parax als unseren neuen Partner und Sponsor willkommen zu heißen. Ihre engagierte Arbeit, nachhaltige und stilvolle Fahrradwandhalterungen zu produzieren, passt hervorragend zu den Werten unserer Gemeinschaft. Parax steht für Qualität und Innovation, was uns ermöglicht, unseren Mitgliedern nur das Beste zu bieten. Durch diese Partnerschaft stärken wir unser Engagement für Nachhaltigkeit und unterstützen lokale Produktion. Ich bin begeistert von den Möglichkeiten, die diese Zusammenarbeit eröffnet. Besuchen Sie Parax auf ihrer Website, um mehr über ihre Produkte zu erfahren: PARAX.

 

 

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Trainingslager-Rückblick und Saison-Vorschau https://stefan-feilen.de/2024/01/22/trainingslager-rueckblick-und-saison-vorschau/ https://stefan-feilen.de/2024/01/22/trainingslager-rueckblick-und-saison-vorschau/#respond Mon, 22 Jan 2024 17:55:32 +0000 https://stefan-feilen.de/?p=5507 Trainingslager Rückblick und Saison Vorschau: Von Girona bis Kelheim Das Trainingslager in Girona war rückblickend ein voller Erfolg und ein wichtiger Schritt in die Saisonvorbereitung. Die idyllischen Straßen und das perfekte Wetter boten ideale Bedingungen, um viele Grundlagenkilometer zu sammeln und das Equipment auf Herz und Nieren zu prüfen. Ein besonderes Highlight ist das Cube […]

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Trainingslager Rückblick und Saison Vorschau: Von Girona bis Kelheim

Das Trainingslager in Girona war rückblickend ein voller Erfolg und ein wichtiger Schritt in die Saisonvorbereitung. Die idyllischen Straßen und das perfekte Wetter boten ideale Bedingungen, um viele Grundlagenkilometer zu sammeln und das Equipment auf Herz und Nieren zu prüfen. Ein besonderes Highlight ist das Cube Lightning Air von MultiCycle, das sich als zuverlässiger Begleiter auf den Touren erwies. 

Der erste wichtige Schritt in die kommende Saison ist gemacht. Eine dieser Herausforderungen ist das prestigeträchtige Race Across Italy, das am 27. April 2024 startet. Dieses Rennen ist bekannt für seine anspruchsvolle Strecke von 775 Kilometern durch schwieriges Gelände, darunter lange, steile Anstiege. Es biete eine einzigartige Gelegenheit, meine Fähigkeiten und Ausdauer unter Beweis zu stellen.

Eine weitere spannende Veranstaltung im Kalender ist das 24-Stunden-Rennen in Kelheim am 13. Juli. Bei solchen Langstreckenrennen kommt es nicht nur auf die körperliche Ausdauer an, sondern auch auf die mentale Stärke. Diese Rennen sind echte Abenteuer, bei denen  Nachtfahrten und Krisenmanagement ebenso gefordert sind wie die reine Radfahrleistung.

Mein Team und ich, freuen uns darauf diese Herausforderungen anzunehmen und die Erfahrungen und Fortschritte aus dem Trainingslager in Girona in echte Rennleistungen umzusetzen. Ich bin bereit, aus der Komfortzone herauszutreten und mich diesen aufregenden Abenteuern zu stellen. 

 

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Multicycle – Ein neuer Partner mit an Board https://stefan-feilen.de/2023/12/16/multicycle-ein-neuer-partner-mit-an-board/ https://stefan-feilen.de/2023/12/16/multicycle-ein-neuer-partner-mit-an-board/#respond Sat, 16 Dec 2023 15:44:40 +0000 https://stefan-feilen.de/?p=5462  Weihnachten in Girona mit neuem Material Was könnte besser sein, als die Weihnachtszeit mit dem Start eines neuen Kapitels zu kombinieren? Mit unseren neuen Cube Rädern im Gepäck machen wir uns bald auf den Weg nach Girona. Diese wunderschöne spanische Stadt wird der perfekte Ort sein, um unsere neuen Bikes ausgiebig zu testen und die […]

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 Weihnachten in Girona mit neuem Material

Was könnte besser sein, als die Weihnachtszeit mit dem Start eines neuen Kapitels zu kombinieren? Mit unseren neuen Cube Rädern im Gepäck machen wir uns bald auf den Weg nach Girona. Diese wunderschöne spanische Stadt wird der perfekte Ort sein, um unsere neuen Bikes ausgiebig zu testen und die Feiertage auf eine ganz besondere Art und Weise zu erleben.

 

 

 

 

Danke, Multicycle!

Ein großes Dankeschön geht an Multicycle, Kai Helferich und seine ganze Crew vor Ort für diese großartige Unterstützung.  Mit diesen neuen Cube Rädern sind wir nicht nur technisch besser ausgestattet, sondern fühlen uns auch inspiriert, neue Herausforderungen anzunehmen und unsere Leidenschaft für das Radfahren auf ein neues Level zu heben.

Bleibt dran für mehr!

Folgt uns weiterhin, um unsere Abenteuer in Girona und darüber hinaus mitzuerleben. Wir werden regelmäßig Updates und Eindrücke unserer Reisen mit den neuen Cube Rädern teilen. Bis dahin, bleibt gesund und munter, und genießt die Fahrt!

 

 

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Race Across Germany – DNF https://stefan-feilen.de/2023/07/20/race-across-germany-die-2-runde/ https://stefan-feilen.de/2023/07/20/race-across-germany-die-2-runde/#respond Thu, 20 Jul 2023 18:58:58 +0000 https://stefan-feilen.de/?p=5399 Hallo zusammen! Am 7. Juli 2023 startete ich als Solo-Starter in Flensburg zu einem 1100 km langen Ultradistanzradrennen. Ich war voller Vorfreude und bereit, mich dieser Herausforderung zu stellen. Die ersten Kilometer verliefen reibungslos. Dieses Jahr sind die erste Etappe ca. 1,5 Stunden schneller als letztes Jahr durchgekommen und waren guter Dinge.  Ab Start hatten […]

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Hallo zusammen! Am 7. Juli 2023 startete ich als Solo-Starter in Flensburg zu einem 1100 km langen Ultradistanzradrennen. Ich war voller Vorfreude und bereit, mich dieser Herausforderung zu stellen.

Die ersten Kilometer verliefen reibungslos. Dieses Jahr sind die erste Etappe ca. 1,5 Stunden schneller als letztes Jahr durchgekommen und waren guter Dinge. 

Ab Start hatten wir weniger Wind als letztes Jahr und den Sturz haben wir uns dieses Mal auch gespart, sodass wir bis zur ersten Timestation gut durchkamen.

Gegen 21 Uhr haben wir einen Stop gemacht, um das Rad und mich ready für die Nacht zu machen, die wir letztlich mit zwei kurzen Schlafpausen auch gut überstanden hatten. 

 

Am nächsten Morgen in den Sonnenaufgang hat mich Michael dann in den Tag gebracht, indem er mit mir zusammen gefahren ist. Die Sonne hat dann nach und nach schon durchscheinen lassen, dass es wahr werden würde – 38 Grad sollten es dann werden.

Doch nach etwa 700 km begann mein Knie zu schmerzen. Ich versuchte die Schmerzen zu ignorieren und weiterzufahren, aber sie wurden immer schlimmer. Bei einem Stop haben wir versucht es zu tapen und zu kühlen und nach weiterem Anhalten und Versuchen wurde klar, dass es nicht mehr weiter gehen würde.

Es war frustrierend, das Rennen nicht zu Ende bringen zu können. Ich hatte so hart trainiert und mich auf diesen Moment vorbereitet. Aber ich musste akzeptieren, dass Dinge nicht immer nach Plan laufen.

Trotzdem bin ich stolz auf das, was mein Team und ich erreicht haben. 700 km sind immer noch eine beeindruckende Leistung. Ich habe gelernt, dass es manchmal wichtiger ist, auf seinen Körper zu hören und aufzuhören, wenn es notwendig ist.

Das Knie ist mittlerweile nach einer Pause okay und ich werde am 28.07 in Wincrange (LUX) zum 24 Stunden Rennen solo starten.

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